Tierproblematiken aufstellen
Oftmals verhalten sich unsere
Lieblinge ganz anders als wir es gewohnt sind und wir haben keinerlei Erklärungen
dafür.
Sie ziehen sich zurück, oder
wirken plötzlich aggressiver als sonst, neigen vermehrt zu Krankheiten, ärgern
sich untereinander, wo vorher Eintracht herrschte usw.
Da Tiere nicht sprechen können, ist das Verhalten ihr Ausdruck an dem wir
ablesen können, das etwas nicht stimmt.
Auch Tiere zeigen bei einer
Aufstellung ihre innere Befindlichkeit. Wir machen anschaulich, was die
Tierseele krank, aggressiv, lethargisch usw. macht.
Genau wie bei den "Zweibeinern"
helfen auch bei Tieren kleine Lösungssätze oder Rituale eine Ordnung wieder
herzustellen oder eine neue Ordnung zu finden.
Tiere sprechen außerordentlich
gut auf Aufstellungen an. Die Wirkung tritt, von einigen wenigen Ausnahmen
abgesehen, s
ofort
ein. Natürlich immer vorausgesetzt, dass ihre Halter die Lösung, die wir hier
erarbeiten, annehmen können.
Die Vorgehensweise ist
identisch mit der "normalen" Aufstellungsarbeit. Aus der Teilnehmergruppe
werden Stellvertreter für die Tiere und dessen Halter ausgewählt und nach einem
inneren Bild in den Raum gestellt. Die Stellvertreter der Tiere fühlen sich
genauso ein, wie die Stellvertreter der Menschen. Es ist überraschend und
bewegend, was dabei manchmal zu Tage gefördert wird.
Auch hier ist Einzelarbeit möglich
und sehr erfolgreich.